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I 2024 58
 
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Entscheid vom 10. April 2025
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.med. Urs Gössi, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
 
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführerin,
\n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
 
gegen
 
C.________,
\n Vorinstanz,
\n vertreten durch Rechtsanwältin Dr.iur. D.________,
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Gegenstand
Unfallversicherung (Leistungen; Covid-19 Berufskrankheit)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (Jg. 1964) war seit dem 1. November 2019 bei der E.________ als Pflegefachfrau HF angestellt und dadurch bei der C.________ für die Folgen von Berufskrankheiten versichert.
\n B. Mit Unfallmeldung vom 16. Februar 2021 meldete die Arbeitgeberin der C.________, A.________ habe sich am 12. Januar 2021 durch den Einsatz bei einer coronapositiven Patientin an Corona angesteckt; sie sei seit dem 19. Januar 2021 vollständig arbeitsunfähig (Vi-act. A3). Mit Schreiben vom 3. Februar 2021 bestätigte der Kantonsarzt die Coronaansteckung und die Isolation von A.________ vom 19. Januar 2021 bis und mit 1. Februar 2021 (Vi-act. A2).
\n C. Am 29. August 2022 bestätigte die C.________, A.________ sei am 19. Januar 2021 positiv auf das Corona-Virus getestet worden; sie leide seit der Infizierung unter chronischen, multiplen Beschwerden und sei nach wie vor 100% arbeitsunfähig. Aufgrund der Beurteilung des medizinischen Dienstes der Versicherung stünden die heutigen Beschwerden nicht mehr mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in kausalem Zusammenhang mit der erlittenen Covid-Infektion, weshalb die Versicherung beabsichtige, die Leistungspflicht per 31. August 2022 einzustellen (Vi-act. A145). Mit Schreiben vom 28. September 2022 liess A.________ die C.________ ersuchen, von der Leistungseinstellung abzusehen (Vi-act. A150). Nach weiterer Abklärung verfügte die C.________ am 21. November 2023, ab dem 1. September 2022 bestehe kein Anspruch mehr auf Leistungen aus der obligatorischen Unfallversicherung (Vi-act. A181).
\n D. Die am 9. Januar 2024 gegen die Leistungseinstellung erhobene und am 16. Februar 2024 ergänzte Einsprache (Vi-act. A183, A188) wies die C.________ mit Entscheid vom 30. Mai 2024 ab (Vi-act. A191). Da die C.________ den Entscheid an A.________ adressierte, erliess sie am 12. Juni 2024 einen neuen, an deren Rechtsvertreter adressierten Einspracheentscheid (Vi-act. A193).
\n E.  Am 16. August 2024 lässt A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz (unter Beachtung des Fristenstillstandes nach