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\n \n \n I 2024 65
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| \n Entscheid vom 13. Januar 2025
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter Dr.med. Urs Gössi, Richter
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| \n lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwältin B.________,
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| \n gegen
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| \n Suva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach, \n 6002 Luzern, Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Unfallversicherung (Integritätsentschädigung)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (Jg. 1968) war bei der C.________ AG in D.________ als Senior Consumer Insights Expert angestellt und dadurch bei der Suva obligatorisch gegen Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert, als er am 27. Juni 2022 in E.________ als Fussgänger von einem Personenwagen angefahren wurde und dabei verschiedene Verletzungen erlitt, so eine LWK 1-Fraktur (Typ B2), welche am 29. Juni 2022 operativ versorgt wurde, und eine Sakrumfraktur (S5), welche konservativ behandelt wurde (Suva-act. 1, 14, 20). A.________ war bis am 11. Juli 2022 im Hôpitaux universitaires E.________ hospitalisiert (Suva-act. 10, 27 f.) und an der Universitätsklinik F.________ nachversorgt (Suva-act. 14, 22, 69, 87, 99, 129), wo ihm insbesondere auch Physiotherapie verordnet wurde (Suva-act. 23, 42, 90, 130). Die
Suva
anerkannte
ihre Leistungspflicht
und
richtete
die
gesetzlichen
Versicherungsleistungen (Unfalltaggelder, Heilbehandlungskosten) aus (Suva-act. 6).
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B. A.________ war infolge des Unfalls rund zwei Monate zu 100% arbeitsunfähig, ab 5. September 2022 zu 70%, ab 1. Oktober 2022 zu 50%, ab 21. Oktober 2022 zu 30%, ab 3. Januar 2022 bis 31. Juli 2023 zu 20% (Suva-act. 12, 21, 39, 67, 82, 98, 115).
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C. Dr.med. G.________ (Facharzt für Chirurgie, speziell Allgemeinchirurgie und Traumatologie, Suva Versicherungsmedizin) beurteilte am 27. Juni 2023 die weiterhin vorhandenen, tieflumbalen Beschwerden als teilunfallkausal; die Wirbelsäule bleibe bleibend
belastungsgemindert.
Von
weiteren
Behandlungen
könne
überwiegend
wahrscheinlich keine namhafte Besserung des unfallbedingten Gesundheitszustandes erwartet werden. Zumutbar seien vollschichtige wechselbelastende Tätigkeiten ohne Einnahme von Zwangshaltungen. Die Hebe- und Tragfähigkeit sei auf leicht bis mittelschwer (15 kg) eingeschränkt. Physiotherapie sei (einmal wöchentlich) für ein weiteres halbes Jahr weiterhin notwendig, anschliessend zu überprüfen (Suva-act. 104).
\n In einer separaten Beurteilung vom selben Tag schätzte Dr.med. G.________ den Integritätsschaden auf der Grundlage der SUVA-Tabelle 7 (Integritätsschaden bei Wirbelsäulenaffektionen) auf 7.5% (Suva-act. 105).
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D. Mit Schreiben 4. Juli 2023 kündigte die Suva A.________ gestützt auf die Beurteilung von Dr.med. G.________ die Einstellung der Heilkosten- und Taggeldleistungen per 31. Juli 2023 an; für die Physiotherapie werde sie jedoch noch für einmal
wöchentlich
während
einem
weiteren
halben
Jahr
aufkommen,
anschliessend wäre eine Verlängerung zu überprüfen. Für seine angestammte Funktion als Senior Consumer Insights Expert sei er zu 100% arbeitsfähig (Suva-act. 108).
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E. Mit Verfügung vom 8. August 2023 eröffnete die Suva A.________, dass ihm aufgrund der ärztlichen Beurteilung für die verbliebene Beeinträchtigung eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 7.5% ausgerichtet werde (Suva-act. 120).
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F. Hiergegen liess A.________ fristgerecht am 31. August 2023 Einsprache erheben mit den Anträgen (Suva-act. 122):
\n 1.
Die Verfügung vom 8.8.2023 sei aufzuheben und dem Versicherten eine IE von mindestens 15% zuzusprechen.
\n 2.
Eventualiter sei ein versicherungsexternes Gutachten zu veranlassen und zu klären, wie hoch die unfallbedingte IE auszufallen hat.
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G. Gestützt auf eine Kurzbeurteilung von Dr.med. G.________ vom 26. Januar 2024 (Suva-act. 133) erklärte die Suva am 1. Februar 2024 die Kostenübernahme von 36 Sitzungen für allgemeine Physiotherapie für das Jahr 2024 (Suva-act. 135).
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H. Nach Einholung einer weiteren Kurzbeurteilung bei Dr.med. G.________ am 2. August 2024 (Suva-act. 138) wies die Suva mit Einspracheentscheid vom 5. August 2024 die Einsprache vom 31. August 2023 ab (Suva-act. 140).
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I. Gegen diesen Einsprachentscheid lässt A.________ am 11. September 2024 fristgerecht - unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes gemäss