\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
I 2025 2
 
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
 
Entscheid vom 10. April 2025
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n
Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.med. Urs Gössi, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
 
MLaw Marco Lacher, Gerichtsschreiber
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n
Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführerin,
\n vertreten durch Rechtsanwalt B.________,
 
gegen
 
Suva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach,
\n 6002 Luzern,
\n Vorinstanz,
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
Gegenstand
Unfallversicherung (Leistungen)
\n  
\n
Sachverhalt:
\n A. A.________ (geb. 1995) war als Textilfachfrau über die C.________ AG bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 16. Februar 2018 rutschte A.________ auf Glatteis aus, was zu einer Zerrung am linken Fussgelenk und einer bis 30. April 2018 attestierten vollständigen Arbeitsunfähigkeit führte.
\n B. Am 27. April 2018 erlitt A.________ einen Autounfall. Die Erstbehandlung erfolgte noch gleichentags im Spital D.________, wo die Diagnose einer OSG Distorsion links sowie HWS Distorsion bei Auffahrunfall gestellt wurde (vgl. Vi-act. 76-2/3). Wegen wiederholtem Erbrechen, suchte A.________ am 29. April 2018 das Spital E.________ auf und wurde am 2. Mai 2018 wieder entlassen (vgl. Vi-act. 23-3/3). Der nachbehandelnde Arzt Dr.med. F.________ (Facharzt für Allgemeine Innere Medizin) stellte anlässlich der Konsultation vom 8. Mai 2018 als Folge des Auffahrunfalls vom 27. April 2018 die Diagnose einer Commotio cerebri sowie eines kraniozervikalen Beschleunigungstraumas, eventuell einer Nachverletzung der OSG Distorsion vom 26. Februar 2018 (recte: 16.2.2018); gleichzeitig attestierte er eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bis 31. Mai 2018 (vgl. Vi-act. 20; Vi-act. 3-3/3). Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht als Unfallversicherer und erbrachte die gesetzlichen Versicherungsleistungen für die Folgen des Unfalls vom 27. April 2018 (vgl. u.a. Vi-act. 7f./9ff.).
\n C. Infolge anhaltender Arbeitsunfähigkeit wurde das Arbeitsverhältnis zwischen A.________ und der C.________ AG seitens Arbeitgeberin auf den 31. Mai 2018 gekündigt (vgl. Vi-act. 87).
\n D. Nach Einholen der medizinischen Unterlagen sowie einer versicherungsmedizinischen Beurteilung von Dr.med. G.________ (Fachärztin Chirurgie) vom 6. März 2019 (Vi-act. 120) stellte die Suva mit Verfügung vom 27. März 2019 die Versicherungsleistungen für die Folgen des Unfalls vom 27. April 2018 per 31. März 2019 ein (vgl. Vi-act. 128). Hiergegen erhoben A.________ am 3. Mai 2019 (Vi-act. 146, 165) sowie die Krankenversicherung am 2. April 2019 (Vi-act. 137) Einsprache, wobei letztere diese am 5. April 2019 zurückzog (Vi-act. 140).
\n Nach weiteren medizinischen Abklärungen wies die Suva die Einsprache mit Entscheid vom 17. September 2019 ab (vgl. Vi-act. 169).
\n E.  Noch während des Einspracheverfahrens erlitt A.________ am 16. August 2019 einen weiteren Auffahrunfall, für den sie als Angestellte bei der H.________ ebenfalls bei der Suva obligatorisch unfallversichert war. Im Spital wurde eine HWS-Distorsion diagnostiziert und nach Ausschluss von ossären Läsionen wurde A.________ konservativ mit Analgesie behandelt; eine stationäre Überwachung wurde abgelehnt. Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht.
\n F. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 18. Oktober 2019 beantragte A.________ die Aufhebung des Einspracheentscheides vom 17. September 2019 und die Erbringung der gesetzlichen Leistungen, eventualiter das Einholen eines gerichtlichen Gutachtens zur Beurteilung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, subeventualiter die Rückweisung zur Einholung eines Gutachtens nach