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I 2025 50
 
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Entscheid vom 16. Dezember 2025
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Präsident
 
Dr.med. Urs Gössi, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
 
MLaw Mirjam Grbac, a.o. Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführerin,
\n vertreten durch Rechtsanwalt B.________,
 
gegen
 
D.________ AG
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Gegenstand
Unfallversicherung (Kausalität; Leistungen)
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Sachverhalt:
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  1.         A.________ (Jg. 1974) war als C.________ mit 70% Pensum bei der L.________ AG angestellt und dadurch bei der D.________ obligatorisch unfallversichert, als sie gemäss Bagatellunfallmeldung vom 14. Oktober 2024 am 5. Oktober 2024 einen Fahrradsturz hatte und dabei auf den rechten Arm/Schulter stürzte (Vi-act. 1, 14). Mit Bericht zur Sprechstunde vom 4. November 2024 stellte der behandelnde Arzt Dr.med. E.________ (Facharzt orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates) die Behandlungsdiagnose \"Schulter rechts: Ventrokraniale Partialläsion der Rotatorenmanschette (Supraspinatus sowie Subscapularis) mit deutlicher Bizepstendinopathie bei intraartikulärer Partialläsion der langen Bizepssehne/Bizepsankerläsion nach Sturz 05.10.2024\" (Vi-act. 17).
  2. \n
  3.         Nachdem der die D.________ beratende Arzt Dr.med. F.________ (Facharzt Orthopädie und Unfallchirurgie) mit Kurzbeurteilung vom 24. November 2024 eine mögliche Schulterkontusion rechts als überwiegend wahrscheinlich unfallkausal und mit dem MRI vom 25. Oktober 2024 den status quo sine als erreicht beurteilt hatte sowie eine unfallkausale Arbeitsunfähigkeit für eine Woche für begründet hielt (Vi-act. 31), informierte die D.________ A.________ am 28. November 2024, dass ab dem 25. Oktober 2024 keine Unfallfolgen mehr bestünden; die Heilkosten würden bis und mit MRI sowie die Taggeldleistungen bis zum 25. Oktober 2024 übernommen, ab dem 26. Oktober 2024 würden keine Leistungen mehr erbracht (Vi-act. 36). Auf Verlangen von A.________ (Vi-act. 41) verfügte die D.________ am 18. Dezember 2024:
  4. \n
\n Zusammenfassend muss davon ausgegangen werden, dass Ihre Beschwerden ab dem 25.10.2024 nicht mehr mit überwiegender Wahrscheinlichkeit im Zusammenhang mit dem Ereignis vom 05.10.2024 stehen.
\n Wir können deshalb leider ab diesem Datum keine Leistungen mehr erbringen. Wir empfehlen Ihnen, sich mit Ihren Forderungen ab diesem Datum an Ihre Krankenkasse zu wenden.
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  1.         Am 22. Dezember 2024 reichte A.________ \"Einsprache\" ein (Vi-act. 48). Am 15. Januar 2025 reichte ihr Rechtsvertreter vorsorgliche Einsprache ein (Vi-act. 52), welche am 20. März 2025 unter Beilage einer Stellungnahme von Dr.med. E.________ begründet wurde (Vi-act. 58). Sie stellte den Antrag:
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  1. Die Verfügung vom 18.12.2024 sei aufzuheben.
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  3. Die D.________ habe über den 25.10.2024 hinaus die angefallenen Heilkosten zu übernehmen.
  4. \n
  5. Die D.________ habe vom 14.10.2024 bis 17.11.2024 Taggelder bei einer Arbeitsunfähigkeit von 100% auszurichten.
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\n Nach Einholen einer weiteren Aktenbeurteilung des beratenden Arztes Dr.med. F.________ (Vi-act. 67) wies die D.________ die Einsprache mit Entscheid vom 16. Juni 2025 ab (Vi-act. 69).
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  1.         Am 12. August 2025 lässt A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde erheben mit den Anträgen:
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  1. Der Einspracheentscheid vom 16.6.2025 sei aufzuheben.
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  1. Die D.________ habe die aus dem Unfallereignis vom 5.10.2024 geschuldeten Leistungen zu erbringen.
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  3. Die D.________ habe über den 25.10.2024 hinaus die angefallenen Heilkosten zu übernehmen.
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  5. Die D.________ habe vom 14.10.2024 bis 17.11.2024 Taggelder bei einer Arbeitsunfähigkeit von 100% auszurichten.
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  7. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der D.________.
  8. \n
\n Mit Vernehmnlassung vom 12. September 2025 beantragt die D.________ die vollumfängliche Abweisung der Beschwerde und Bestätigung des angefochtenen Einspracheentscheides. Mit Replik vom 14. Oktober 2025 hält die Beschwerdeführerin an den Beschwerdeanträgen fest. Am 10. November 2025 dupliziert die D.________ und ersucht, dem Antrag der Vernehmlassung stattzugeben und die Beschwerde abzuweisen.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
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  1.              Strittig und nachfolgend zu prüfen ist, ob die D.________ die Versicherungsleistungen zu Recht per 25. Oktober 2024 eingestellt und Leistungen (namentlich Heilkosten und Taggelder) darüber hinaus verweigert hat.
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  3.               \n
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    1.          Gemäss