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\n \n \n I 2025 7
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| \n Entscheid vom 14. Mai 2025
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Präsident
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| \n Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter Dr.med. Urs Gössi, Richter
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| \n MLaw Marco Lacher, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführerin,
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| \n gegen
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| \n B.________ AG, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Unfallversicherung (Leistungen Zahnschaden)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (Jg. ____) ist (u.a.) bei der C.________ AG in einem 20%-Pensum angestellt und dadurch bei der B.________ AG (B.________) obligatorisch unfallversichert. Mit Schadenmeldung vom 18. Juli 2024 meldete die Arbeitgeberin ein Ereignis vom 10. Juli 2024 mit Abbruch Zähne links als Hauptverletzung (Vi-act. A1). Der behandelnde Zahnarzt erhob am 16. Juli 2024 den Befund einer Kronenfraktur Zahn 21 ohne Pulpabeteiligung (Vi-act. M1).
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B. Mit informellem Schreiben vom 1. August 2024 verneinte die B.________ mangels Vorliegens eines Unfalles einen Leistungsanspruch (Vi-act. A7). Nachdem A.________ gegen die Leistungsverweigerung opponierte (Vi-act. A9, A10, A12), bestätigte die B.________ mit Verfügung vom 29. August 2024 das Fehlen eines Leistungsanspruchs aus der obligatorischen Unfallversicherung (Vi-act. A13). Hiergegen erhob A.________ am 13. September 2024 Einsprache (Vi-act. A15). Am 2. Dezember 2024 unterbreitete die B.________ A.________ den Vorschlag, die Zahnarztrechnung in der Höhe von Fr. 413.20 unpräjudizierlich zu übernehmen, falls sie im Gegenzug die Einsprache zurückziehe (Vi-act. A19). Die Rückfrage von A.________, ob der Fall damit als Unfall anerkannt würde, verneinte die B.________ und hielt fest, es würden lediglich die Kosten entgegenkommenderweise im Sinne eines rationellen Vorgehens übernommen, worauf A.________ den Vorschlag ablehnte, da sie dafür kämpfe, dass der Unfall anerkannt werde (Vi-act. A20). In der Folge wies die B.________ die Einsprache mit Entscheid vom 6. Januar 2025 ab (Vi-act. A21).
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C. Am 31. Januar 2025 erhebt A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde mit dem sinngemässen Antrag, den Einspracheentscheid aufzuheben und ihr die Versicherungsleistungen aus Unfallversicherung für den Zahnschaden vom 10. Juli 2024 zu erbringen.
\n Mit Vernehmlassung vom 2. April 2025 beantragt die B.________ die Abweisung der Beschwerde.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1. Mit Verfügung vom 29. August 2024 lehnte die B.________ einen Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin aus Unfallversicherung ab mit der Begründung, weder aus der Unfallmeldung vom 18. Juli 2024 noch aus der Hergangsschilderung vom 24. Juli 2024 werde etwas Aussergewöhnliches oder Unerwartetes im Bewegungsablauf genannt. Damit lehnte die B.________ sinngemäss das Vorliegen eines Unfalles im Sinne des Gesetzes ab und damit auch einen Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin (Vi-act. A13). Die Beschwerdeführerin bestreitet dies und macht sinngemäss geltend, es habe sich am 10. Juli 2024 ein Unfall ereignet und dieser sei ursächlich für ihren Zahnschaden.
\n Strittig und nachfolgend zu prüfen ist damit, ob sich am 10. Juli 2024 ein Unfall im Sinne des Gesetzes (