| „ | Es ist auch wenig wahrscheinlich, dass eine Kontusion der Wirbelsäule mittelthorakal, welche erst 14 Tage nach Unfall zur ersten ärztlichen Konsultation geführt hat, welche nie ein fassbares organisches Substrat in all den zahlreichen und umfassenden Abklärungen hat finden lassen, das Potential zu der hier vorliegenden, bis zur Spondylodese der Brustwirbelsäule führenden Schädigung in sich gehabt hat. Nachdem eine unfallbedingte pathologische, am Bewegungsapparat zu objektivierende Kausalitätskette trotz intensiver Abklärungen nach wie vor nicht nachvollzogen werden kann, scheint mir die Wahrscheinlichkeit höher, dass hier ein Geschehen vorliegt, welches sich im nicht somatischen Persönlichkeitsbereich des Versicherten abspielt und welches bis jetzt - ausgenommen die Hinweise auf eine Depression - noch nie abgeklärt wurde. (...) Die psychogene Komponente erscheint mir gegenüber den somatisch bedingten Unfallursachen heute ganz im Vordergrund zu stehen. (...)“ |