{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2025-09-04", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-AN-2024-00003_2025-09-04.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=225268&W10_KEY=13955781&nTrefferzeile=68&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "a46e5c63c30c2aa585722ab398b0bfb1"}, "Scrapedate": "2026-04-25", "Num": [" AN.2024.00003"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 04.09.2025  AN.2024.00003"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 04.09.2025  AN.2024.00003"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 04.09.2025  AN.2024.00003"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "3. Abteilung/3. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Verordnung \u00fcber die Video\u00fcberwachung von kantonalen Immobilien | Abstrakte Normenkontrolle: Verordnung \u00fcber die Video\u00fcberwachung von kantonalen Immobilien (Im\u00dcV). Die in der Verordnung vorgesehene, die Personenidentifikation zulassende Aufzeichnung und Speicherung von Daten einer Video\u00fcberwachung im f\u00fcr die \u00dcberwachung notwendigen \u00f6ffentlichen Raum stellt unbestrittenermassen eine Einschr\u00e4nkung der in Art. 13 Abs. 2 BV und Art. 8 Ziff. 1 EMRK gesch\u00fctzten Privatsph\u00e4re dar (E. 3.3.2). Zu ber\u00fccksichtigen ist, dass die \u00dcberwachung mit einer st\u00e4ndigen Beobachtung in Bild und Ton in besonderem Mass dazu geeignet ist, sich auf die grundrechtlich gesch\u00fctzten Freiheiten der betroffenen Personen mittelbar auszuwirken und Verhaltens\u00e4nderungen hervorzurufen (E. 3.4). In einer Gesamtbetrachtung ist die in \u00a7 2 Abs. 2 und \u00a7 4 Abs. 2 Im\u00dcV vorgesehene Video\u00fcberwachung im \u00f6ffentlichen Raum als eine schwerwiegende Beschr\u00e4nkung der Privatsph\u00e4re zu qualifizieren. Sie bedarf daher einer formell-gesetzlichen Grundlage (E. 3.4.13). Die strittigen Vorschriften (\u00a7 2 Abs. 2 und \u00a7 4 Abs. 2 Im\u00dcV) zur Video\u00fcberwachung lediglich auf der Stufe einer regierungsr\u00e4tlichen Verordnung einzuf\u00fchren, stellt daher eine Verletzung \u00fcbergeordneten Rechts dar. Die angefochtenen Bestimmungen sind deshalb aufzuheben (E. 3.5). Den Betrieb der Video\u00fcberwachung ganz oder teilweise an Dritte zu \u00fcbertragen, welchen keine selbst\u00e4ndigen Verf\u00fcgungs- und Entscheidungskompetenzen zukommen, verst\u00f6sst nicht gegen Art. 98 Abs. 2 KV und bedarf deshalb keiner formell-gesetzlichen Grundlage (E. 4). Teilweise Gutheissung. Im \u00dcbrigen Abweisung, soweit Eintreten."}], "ScrapyJob": "446973/29/2362", "Zeit UTC": "25.04.2026 01:36:23", "Checksum": "a5f01b11e61102089610dfd476297f32"}