{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2007-06-06", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-SB-2006-00071_2007-06-06.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=206766&W10_KEY=13823286&nTrefferzeile=29&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "6d861db60f39c604e53ab47f40d3ea86"}, "Scrapedate": "2026-04-07", "Num": [" SB.2006.00071"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 06.06.2007  SB.2006.00071"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 06.06.2007  SB.2006.00071"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 06.06.2007  SB.2006.00071"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "2. Abteilung/2. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Direkte Bundessteuer 2001 und 2002 (Revision) | Die ermessensweise Veranlagung mit einem steuerbares Einkommen von Fr. 300'000.- erweist sich f\u00fcr den Betreiber eines einfachen Milchladens nach der allgemeinen Lebenserfahrung als weltfremd und unrealistisch hoch. Eine solch unverh\u00e4ltnism\u00e4ssige Sch\u00e4tzung hat p\u00f6nalen Charakter. Es liegt ein Fall von Ermessenswillk\u00fcr vor, welche eine Revision der rechtskr\u00e4ftigen Veranlagungen grunds\u00e4tzlich rechtfertigt - vorausgesetzt, die Pflichtigen h\u00e4tten diese M\u00e4ngel bei zumutbarer Sorgfalt nicht durch ein ordentliches Rechtsmittel r\u00fcgen k\u00f6nnen. Da die Anwendung des Ausschlusses gem\u00e4ss Art. 147 Abs. 2 DBG jedoch zum Ergebnis f\u00fchren w\u00fcrde, dass die Pflichtigen eine Steuerschuld von rund Fr. 53'000.- bei einem mutmasslichen Einkommen von Fr. 50'000.- begleichen m\u00fcssten, muss gar nicht gepr\u00fcft werden, ob es den Pflichtigen zumutbar gewesen w\u00e4re, fristgem\u00e4ss Einsprache gegen die Veranlagungen einzulegen. Denn eine solche Veranlagung erscheint angesichts des verfassungsrechtlichen Prinzips der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsf\u00e4higkeit als derart stossend und geradezu schockierend im Sinn des Interesses an einer gerechten Besteuerung, dass dieses Interesse im vorliegenden Fall gegen\u00fcber demjenigen der Rechtssicherheit auch bei mangelnder Sorgfalt der Pflichtigen \u00fcberwiegen muss. Gutheissung und R\u00fcckweisung der Sache zur Vornahme der Revision an das kantonale Steueramt."}], "ScrapyJob": "446973/29/2343", "Zeit UTC": "07.04.2026 00:41:27", "Checksum": "500153adf9e1a7e7a2893eb3bfa20df1"}