{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2015-07-22", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-SB-2015-00075_2015-07-22.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=215390&W10_KEY=13823245&nTrefferzeile=45&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "3b86a264c9a4a1342302732fd3bbe600"}, "Scrapedate": "2026-04-07", "Num": [" SB.2015.00075"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 22.07.2015  SB.2015.00075"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 22.07.2015  SB.2015.00075"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 22.07.2015  SB.2015.00075"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "2. Abteilung/Einzelrichter"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Erbschaftssteuer | Patenkindabzug gem\u00e4ss Erbschafts- und Schenkungssteuergesetz Der Pflichtige war das Patenkind von X, welcher 2006 verstorben ist. 2013 starb auch dessen Witwe Y, zugleich Tante des Pflichtigen. In ihrem Testament vermachte sie den \"G\u00f6ttikindern von X und den Gottenkindern von mir\" unterschiedliche Barbetr\u00e4ge. Dem Pflichtigen wurde der Steuerfreibetrag von Fr. 15'000.- gem\u00e4ss \u00a7 21 Abs. 1 lit. d ESchG nicht gew\u00e4hrt, da er nicht Patenkind der Erblasserin gewesen sei.  Das Gesetz enth\u00e4lt keine Definition des Begriffs \"Patenkind\". Die Vorinstanzen schr\u00e4nkten die Anwendbarkeit des Patenkindabzugs auf christlich begr\u00fcndete Patenschaften ein, selbst wenn die Patenschaft keine eigentliche Taufhandlung voraussetze (E. 2.2). Der Pflichtige war gest\u00fctzt auf die Taufurkunde nicht Patenkind der Erblasserin. Der klare Wortlaut im Testament l\u00e4sst f\u00fcr die Interpretation des Pflichtigen, die Erblasserin habe alle Verm\u00e4chtnisnehmer als ihre eigenen Patenkinder bezeichnet, keinen Raum. Mangels Patenverh\u00e4ltnis steht ihm der Patenkindabzug nicht zu. Ob die von den Vorinstanzen vertretene Auffassung, wonach nicht im christlichen Rahmen begr\u00fcndete Patenschaften von diesem Abzug auszuschliessen sind, tats\u00e4chlich verfassungskonform ist, m\u00fcsste in einem konkreten Anwendungsfall von \u00a7 21 Abs. 1 lit. d ESchG n\u00e4her gepr\u00fcft werden (E. 2.4). Abweisung, soweit darauf eingetreten wird."}], "ScrapyJob": "446973/29/2343", "Zeit UTC": "07.04.2026 01:36:41", "Checksum": "aeb863a5af86097e67fd58f3c403b5fa"}