{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "15.11.2017", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-SB-2016-00095_15-11-2017.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=217668&W10_KEY=4467071&nTrefferzeile=18&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "13bf4ac2deceda9898db31d389fa337a"}, "Num": [" SB.2016.00095"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 17..2.15.1  SB.2016.00095"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 17..2.15.1  SB.2016.00095"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 17..2.15.1  SB.2016.00095"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "2. Abteilung/2. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Staats- und Gemeindesteuern 1.1.-31.12.2006 | Verlegung des Verlustes des inl\u00e4ndischen Stammhauses und Betriebsst\u00e4tten auf die Gewinne ausl\u00e4ndischer Betriebsst\u00e4tten Die Steuerausscheidung erfolgt gem\u00e4ss \u00a7 57 Abs. 3 StG im Verh\u00e4ltnis zu anderen Kantonen und zum Ausland nach den Grunds\u00e4tzen des Bundesrechts \u00fcber das Verbot der interkantonalen Doppelbesteuerung. Bei der interkantonalen Steuerausscheidung werden die objektm\u00e4ssige und die quotenm\u00e4ssige Ausscheidungsmethode verwendet. Dabei kommt der quotenm\u00e4ssig-direkten Ausscheidung auch in Verlustsituationen Vorrang vor der quotenm\u00e4ssig-indirekten Methode zu. Folgt man der Steuerausscheidung f\u00fcr interkantonale Unternehmungen, die \u00a7 57 Abs. 3 StG auch in internationalen Verh\u00e4ltnissen f\u00fcr anwendbar erkl\u00e4rt, ist die Ausscheidung nach der quotenm\u00e4ssig-direkten Methode vorzunehmen. Dies bedeutet, dass die selbst\u00e4ndigen ausl\u00e4ndischen Betriebsst\u00e4tten der steuerpflichtigen Gesellschaft aus schweizerischer Sicht den Verlust anteilig zu \u00fcbernehmen haben. Eine abweichende Regel l\u00e4sst sich weder auf Art. 52 Abs. 3 und 4 DBG noch \u00a7 57 Abs. 4 StG st\u00fctzen. Auch Art. 25 Abs. 2 StHG oder \u00a7 70 StG stellen keine gesetzlichen Grundlagen f\u00fcr eine Abweichung dar. Nach unilateralem Aussensteuerrecht der Schweiz ist somit eine Verlustverlagerung auf die Betriebsst\u00e4tten im Ausland vorzunehmen. Hieran \u00e4ndern auch die von der Schweiz mit Deutschland und \u00d6sterreich abgeschlossenen Doppelbesteuerungsabkommen nichts: Wohl steht nach Art. 7 Abs. 1 und 2 DBA-D bzw. DBA-A die \"direkte Methode\" im Vordergrund (im internationalen Verh\u00e4ltnis entspricht die \"direkte Methode\" der \"objektm\u00e4ssig-direkten Methode\" nach der Terminologie des interkantonalen Steuerrechts, die \"indirekte Methode\" der \"quotenm\u00e4ssig-indirekten Methode\" nach interkantonalem Steuerrecht). Art. 7 Abs. 4 DBA-D bzw. DBA-A lassen indessen die indirekte Ausscheidung ausdr\u00fccklich zu, sofern diese in einem Vertragsstaat \u00fcblich ist. Unter die \"indirekte Methode\" muss neben der quotenm\u00e4ssig-indirekten Ausscheidung auch diequotenm\u00e4ssig-direkte Ausscheidung fallen. Gutheissung der Beschwerde."}], "ScrapyJob": "446973/29/93", "Zeit UTC": "18.01.2021 21:47:13", "Checksum": "660ef1063b31be24d1a1cf44e3439e73"}