{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2025-04-02", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-SB-2024-00076_2025-04-02.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=224840&W10_KEY=13955790&nTrefferzeile=33&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "bb5d0055f8cc15e1e25961f08246ab46"}, "Scrapedate": "2026-04-25", "Num": [" SB.2024.00076"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 02.04.2025  SB.2024.00076"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 02.04.2025  SB.2024.00076"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 02.04.2025  SB.2024.00076"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "2. Abteilung/2. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Pfandrecht (Grundst\u00fcckgewinnsteuer) | Grundst\u00fcckgewinnsteuer / Pfandrechtsforderung [Umstritten ist, ob die beschwerdef\u00fchrende Grundsteuerbeh\u00f6rde eine nach Ver\u00e4usserung von elf Stockwerkeinheiten einer \u00dcberbauung seitens des pflichtigen Verk\u00e4ufers geleistete Akontozahlung zu Recht in analoger Anwendung von Art. 87 Abs. 1 OR an die Grundst\u00fcckgewinnsteuerforderungen angerechnet hat, welche aufgrund der f\u00fcnf \u00e4ltesten Hand\u00e4nderungen entstanden sind, w\u00e4hrend zulasten der von der Beschwerdegegnerschaft erworbenen Stockwerkeinheit das gesetzliche Pfandrecht (\u00a7 208 StG) in vollem Umfang der geschuldeten Grundst\u00fcckgewinnsteuer samt Zinsen in Anspruch genommen wurde. Die Beschwerdef\u00fchrerin st\u00fctzt sich bei ihrem Vorgehen auf eine \"langj\u00e4hrige Praxis der Z\u00fcrcher Grundsteuerbeh\u00f6rden\".] Die fr\u00fchzeitige Mitteilung des provisorisch berechneten Steuerbetrages sowie die Anfrage zur Leistung einer Akontozahlung an den steuerpflichtigen Verk\u00e4ufer ist trotz Fehlens einer entsprechenden gesetzlichen Regelung in Bezug auf die (nicht periodische) Grundst\u00fcckgewinnsteuer nicht zu beanstanden (E. 6.1). Indem die Beschwerdef\u00fchrerin die geleistete Akontozahlung vollumf\u00e4nglich zur (teilweisen) Deckung der f\u00fcnf zuerst verfallenen Grundst\u00fcckgewinnsteuern verwendete, wodurch die Grundst\u00fcckgewinnsteuer (nicht nur) zulasten der Stockwerkeinheit der Beschwerdegegnerschaft vollumf\u00e4nglich geschuldet blieb, beging erstere als rechtsanwendende Beh\u00f6rde eine sachlich nicht begr\u00fcndete Ungleichbehandlung der Pfandeigent\u00fcmer und verletzte dadurch das Rechtsgleichheitsgebot im Sinn von Art. 8 Abs. 1 BV (E. 6.2). Weder die behauptete Praxis noch ein \u00f6ffentliches Interesse an einem m\u00f6glichst geringen Verwaltungsaufwand verm\u00f6gen die Ungleichbehandlung zu rechtfertigen (E. 6.3.4 f.). Vielmehr erscheint die erstinstanzlich vorgenommene anteilsm\u00e4ssige Anrechnung der Akontozahlung auf s\u00e4mtliche Grundst\u00fcckgewinnsteuer-Tranchen (in analoger Anwendung von Art. 87 Abs. 2 OR) sachgerecht und mit dem Rechtsgleichheitsgebot vereinbar. Dass dieGrundst\u00fcckgewinnsteuern nicht gleichzeitig verfallen sind, stellt vorliegend kein enscheidwesentliches Sachverhaltselement dar (E. 6.5). In Bezug auf eine Korrektur der vorinstanzlich berechneten Zinsfolgen besteht kein Rechtsschutzinteresse (E. 7.2.2). \r\rAbweisung der Beschwerde."}], "ScrapyJob": "446973/29/2362", "Zeit UTC": "25.04.2026 01:21:24", "Checksum": "faa374cd117ff93fabb8f78cf6a87e6d"}