{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2000-12-08", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2000-00311_2000-12-08.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=105834&W10_KEY=13823308&nTrefferzeile=19&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "432a2fd5cccf353ae980c67ef5d0cae1"}, "Scrapedate": "2026-04-07", "Num": [" VB.2000.00311"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 08.12.2000  VB.2000.00311"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 08.12.2000  VB.2000.00311"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 08.12.2000  VB.2000.00311"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "3. Abteilung/3. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Rechnungstellung | Rechtsnatur der Forderung des Tierspitals gegen\u00fcber dem Tierhalter Eine Best\u00e4tigung der urspr\u00fcnglichen Verf\u00fcgung der Beschwerdegegnerin kommt wegen des Verbots der reformatio in peius nicht in Betracht (E. 1b). Da die strittige Forderung vor Inkrafttreten des Universit\u00e4tsG entstand, hat der Kanton als Beschwerdegegner zu gelten (E. 2). Es fragt sich, ob das Rechtsverh\u00e4ltnis zwischen Tierspital und Tierhalter gleich wie das zwischen Kantonsspital und Patienten \u00f6ffentlichrechtlicher Natur ist (E. 3a). Die Behandlung von Tieren ist nicht Inhalt der \u00f6ffentlichen Aufgabe des Tierspitals, sondern wird anl\u00e4sslich dessen Forschungs- und Lehrt\u00e4tigkeit geleistet. Es dr\u00e4ngt sich ein Vergleich mit den Dienstleistungen der Universit\u00e4t zugunsten Dritter auf (E. 3b). Zwischen Tierspital und Tierhalter entsteht kein besonderes Rechtsverh\u00e4ltnis \u00e4hnlicher Intensit\u00e4t wie jenes zwischen Humanspital und Patient (E. 3c). Betreffend den Abschluss des Vertrags sind die Parteien frei. Die inhaltliche Regelung durch die Geb\u00fchrenordnung spricht nicht gegen ein privatrechtliches Verh\u00e4ltnis (E. 3d). Es ist weder f\u00fcr die Tierhalter noch f\u00fcr das Tierspital unbefriedigend, ihr Verh\u00e4ltnis dem Privatrecht zu unterstellen (E. 3e). Insgesamt rechtfertigt es sich, das Verh\u00e4ltnis dem Privatrecht zu unterstellen. Der angefochtene Entscheid ist deshalb aufzuheben (E. 3f)."}], "ScrapyJob": "446973/29/2343", "Zeit UTC": "07.04.2026 00:13:28", "Checksum": "99b7b2b00d5409e2457353cbe4ee3991"}