{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "15.09.2005", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2005-00319_15-09-2005.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=205347&W10_KEY=4467137&nTrefferzeile=68&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "616d875e542a3d535eb9b8347af98ae3"}, "Num": [" VB.2005.00319"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 05..2.15.0  VB.2005.00319"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 05..2.15.0  VB.2005.00319"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 05..2.15.0  VB.2005.00319"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "3. Abteilung/3. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Bestattungswesen | Beseitigung einen Grabsteins, der den kommunalen Friedhof- und Bestattungsvorschriften nicht entspricht: Zust\u00e4ndigkeit des Verwaltungsgerichts (E.1.1). Der Bezirksrat hat die Rekurslegitimation der Beschwerdef\u00fchrerin zu Recht bejaht (E.1.2). Friedhofsvorschriften d\u00fcrfen auch Vorschriften zur \u00e4sthetischen Gestaltung des Friedhofs enthalten. Mit der Friedhofsverordnung soll eine einigermassen einheitliche Gestaltung der einzelnen Grabm\u00e4ler sichergestellt werden (E.2). Die Vorinstanzen haben die schwarze Farbe des Grabsteins, die Ausf\u00fchrung der Inschrift sowie die Gestaltung des zugeh\u00f6rigen Sockels beanstandet (E.3). Die Friedhofsveordnung verbietet die Verwendung von zu schwarz wirkenden Steine. Die Vorinstanzen haben zu Recht beanstandet, dass der streitbetroffene Grabstein diese Bestimmung verletzt. Die Vorschrift h\u00e4lt vor dem Willk\u00fcrverbot stand (E.4.1). Es ist sehr fraglich, ob die Vorschrift, wenn sie so ausgelegt wird, dass Gravuren, die in der von der Beschwerdef\u00fchrerin angewandten Technik angebracht werden, unul\u00e4ssig sind, vor dem Willk\u00fcrverbot standh\u00e4lt. Doch kann die Kl\u00e4rung dieser Frage vorliegend offen bleiben (E.4.2). Auch f\u00fcr den Sockel ist keine nachtr\u00e4gliche Bewilligung m\u00f6glich (E.4.3). Verneinung der nachtr\u00e4glichen Bewilligungsf\u00e4higkeit (E.4.4). Die Beschwerdef\u00fchrerin kann sich nicht auf ein sch\u00fctzenswertes Vertrauen berufen (E.5.1). Hingegen erweist sich der Beseitigungsbefehl in Anbetracht der geringf\u00fcgigen Abweichungen als unverh\u00e4ltnism\u00e4ssige Sanktion. Gutheissung der Beschwerde (E.5.2). Kostenfolge (E.6)."}], "ScrapyJob": "446973/29/93", "Zeit UTC": "18.01.2021 21:25:05", "Checksum": "635a51d0882193bc9d9ab088a5cb1229"}