{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "06.12.2007", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2007-00486_06-12-2007.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=207195&W10_KEY=4467131&nTrefferzeile=47&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "0139187c8ec5f2843bec014e3e6f1f05"}, "Num": [" VB.2007.00486"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 07..2.06.1  VB.2007.00486"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 07..2.06.1  VB.2007.00486"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 07..2.06.1  VB.2007.00486"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "3. Abteilung/3. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Bewilligung zur selbst\u00e4ndigen Berufsaus\u00fcbung | Bewilligung zur selbst\u00e4ndigen \u00e4rztlichen T\u00e4tigkeit als Chirurg: Verbot invasiver T\u00e4tigkeit wegen fehlender Haftpflichtversicherung. Gesetzliche Voraussetzungen f\u00fcr die Aus\u00fcbung der \u00e4rztlicher T\u00e4tigkeit (E. 2.1). Der Inhaber der Bewilligung hat die bewilligte T\u00e4tigkeit pers\u00f6nlich auszu\u00fcben und bei der Aus\u00fcbung des Berufes alle Sorgfalt anzuwenden (\u00a7 10 Abs. 1, 11 und 12 Abs. 1 GesundheitsG) (E. 2.2). Die Frage nach einer Haftpflichtversicherung des Beschwerdef\u00fchrers stellt sich wegen seiner manifesten Verschuldung (E. 3). Da dem Beschwerdef\u00fchrer die Frist f\u00fcr den Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung vor dem Inkraftreten des Medizinalberufegesetzes ablief, kommt dieses vorliegend nicht zur Anwendung (E. 4.2). Angesichts der inhaltlichen \u00dcbereinstimmung von \u00a7 10 Abs. 1 des Entwurfs zu einem neuen Gesundheitsgesetz und \u00a7 11 Abs. 1 Satz 1 GesundheitsG ist darauf zu schliessen, dass bereits nach bisherigem Recht der Arzt pers\u00f6nlich finanziell f\u00fcr allf\u00e4llige Sch\u00e4digungen aus der \u00e4rztlichen T\u00e4tigkeit haftet. Er hat diese Verantwortung entweder durch sein pers\u00f6nliches Verm\u00f6gen oder ersatzweise durch eine Versicherung abzudecken. Daraus ergibt sich, dass angesichts der finanziellen Lage des Beschwerdef\u00fchrers die Beschwerdegegnerin schon vor Inkrafttreten des Medizinalberufegesetzes auf dem Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung bestehen durfte. Demnach kann offen gelassen werden, ob \u00a7 12 Abs. 1 GesundheitsG in Verbindung mit der Standesordnung FMH eine gen\u00fcgende gesetzliche Grundlage daf\u00fcr bildet, um bei fehlendem Versicherungsnachweis eine Praxisbewilligung einzuschr\u00e4nken (E. 4.3).  Die streitbetroffene Massnahme liegt in einem erheblichen \u00f6ffentlichen Interesse (E. 5). Sie erweist sich als geeignet, erforderlich und verh\u00e4ltnism\u00e4ssig im engeren Sinne (E. 6). Abweisung der Beschwerde."}], "ScrapyJob": "446973/29/93", "Zeit UTC": "18.01.2021 21:27:59", "Checksum": "6aa07741f1ce0e61fefeb054ed7352b5"}