{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2009-06-04", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2009-00113_2009-06-04.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=208657&W10_KEY=13823278&nTrefferzeile=6&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "75bf59e95776a85def0708bc03f14350"}, "Scrapedate": "2026-04-07", "Num": [" VB.2009.00113"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 04.06.2009  VB.2009.00113"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 04.06.2009  VB.2009.00113"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 04.06.2009  VB.2009.00113"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "3. Abteilung/3. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Bewilligung zur Anstellung einer Psychotherapeutin | Zu Unrecht verweigerte Anstellungsbewilligung.  Der leitende Arzt einer Arztpraxis hatte 2005 eine Bewilligung zur Anstellung einer nicht\u00e4rztlichen Psychotherapeutin erhalten. 2009 \u00fcbernahm die zuvor als Assistentin in der Praxis t\u00e4tige Beschwerdef\u00fchrerin gemeinsam mit dem bisher leitenden Arzt die Praxisleitung und ersuchte die Gesundheitsdirektion um Bewilligung zur Besch\u00e4ftigung der seit 2005 in der Praxis t\u00e4tigen nicht\u00e4rztlichen Psychotherapeutin. Das Gesuch wurde abgelehnt mit der Begr\u00fcndung, die betreffende Psychotherapeutin erf\u00fclle die f\u00fcr diese Anstellung erforderlichen Voraussetzungen nicht.  Zul\u00e4ssige Direktbeschwerde an das Verwaltungsgericht (E. 1).  Die Beschwerdef\u00fchrerin macht geltend, das Anstellungsgesuch h\u00e4tte gest\u00fctzt auf \u00a7 26 Abs. 2 der Verordnung \u00fcber die nicht\u00e4rztlichen Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen (PsyV) bewilligt werden m\u00fcssen. Gem\u00e4ss dieser \u00dcbergangsbestimmung d\u00fcrfen Psychotherapeuten, die im Zeitpunkt des Inkrafttretens der Verordnung (1. Juni 2005) unselbst\u00e4ndig t\u00e4tig waren, ohne die Voraussetzungen f\u00fcr die Erteilung einer entsprechenden Bewilligung zu erf\u00fcllen, die unselbstst\u00e4ndige T\u00e4tigkeit weiterhin aus\u00fcben. Die Gesundheitsdirektion macht geltend, der Anwendungsbereich von \u00a7 26 Abs. 2 PsyV beschr\u00e4nke sich auf Angestelltenverh\u00e4ltnisse, die in dieser Form bereits am 1. Juni 2005 bestanden h\u00e4tten; es gebe keine dar\u00fcber hinausgehende Besitzstandgarantie (E. 3).  Frage offen gelassen, ob die einschr\u00e4nkende Auslegung der \u00dcbergangsbestimmung durch die Gesundheitsdirektion generell gegen die Wirtschaftsfreiheit verst\u00f6sst (E. 4.2 - 4.4). Aufgrund der konkreten Umst\u00e4nde im vorliegenden Fall (Wechsel des Angestelltenverh\u00e4ltnisses innerhalb der gleichen Arztpraxis) f\u00fchrt die Verweigerung der Anstellungsbewilligung jedenfalls zu einer unverh\u00e4ltnism\u00e4ssigen Beschr\u00e4nkung der Freiheit der beruflichen T\u00e4tigkeit der Beschwerdef\u00fchrerin sowie der angestellten Psychotherapeutin (E. 4.5). Gutheissung der Beschwerde (E. 5)."}], "ScrapyJob": "446973/29/2343", "Zeit UTC": "07.04.2026 00:55:03", "Checksum": "205d9226f9dc07f07c11af1ba2e016c4"}