{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2009-11-18", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2009-00603_2009-11-18.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=209198&W10_KEY=13823275&nTrefferzeile=33&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "ff4b31f7e9eae17dd2692b9b4c23ee08"}, "Scrapedate": "2026-04-07", "Num": [" VB.2009.00603"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 18.11.2009  VB.2009.00603"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 18.11.2009  VB.2009.00603"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 18.11.2009  VB.2009.00603"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "1. Abteilung/1. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Haftentlassung Ausschaffungshaft | Ausschaffungshaft: \"objektivierte\" Untertauchensgefahr; \u00dcberpr\u00fcfung der Wegweisung durch den Haftrichter. Beim Haftgrund von Art. 76 Abs. 1 lit. b Ziff. 2 AuG, wonach die betroffene Person in Haft genommen werden kann, wenn das Bundesamt f\u00fcr Migration einen Nichteintretensentscheid gest\u00fctzt auf Art. 32 Abs. 2 lit. a-c oder Art. 33 AsylG getroffen hat, handelt es sich um eine so genannte \"objektivierte\" Untertauchensgefahr, welche angenommen wird, wenn im Asylverfahren aufgrund missbr\u00e4uchlichen Verhaltens ein Nichteintretensentscheid ergangen ist. Daraus l\u00e4sst sich der Schluss ziehen, der Betreffende werde sich auch der Ausschaffung widersetzen. Dem Haftgrund kommt selbst\u00e4ndige Bedeutung zu, so dass es auf das Verhalten des Betroffenen nach dem Nichteintretensentscheid grunds\u00e4tzlich nicht mehr ankommt (E. 1.2). Das Haftrichterverfahren dient grunds\u00e4tzlich nicht der \u00dcberpr\u00fcfung von Wegweisungsentscheiden. Als Regel muss daher gelten, dass der Haftrichter sich bloss zu vergewissern hat, ob ein Weg- oder Ausweisungsentscheid ergangen ist. Die Rechtm\u00e4ssigkeit eines derartigen Entscheids kann er hingegen nicht \u00fcberpr\u00fcfen. Dies gilt insbesondere f\u00fcr im Asylverfahren ergangene Wegweisungsentscheide, wo sowohl durch die Bed\u00fcrfnisse des Asylverfahrens bedingte prozessuale Besonderheiten bestehen als auch spezifische materielle Kriterien (insbesondere hinsichtlich der Bewertung der Verfolgungssituation im Land, wohin der Ausl\u00e4nder weggewiesen werden soll) massgeblich sind. Entscheide der vom Gesetzgeber hief\u00fcr speziell eingesetzten Fachorgane sind f\u00fcr den Haftrichter bindend (E. 3.1). Abweisung."}], "ScrapyJob": "446973/29/2343", "Zeit UTC": "07.04.2026 00:57:59", "Checksum": "8c60e2341687a5e334c6cb7e7cc70e43"}