{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "07.09.2011", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2011-00219_07-09-2011.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=211071&W10_KEY=4467118&nTrefferzeile=62&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "8ec694f7c747aa6ebc38847cba36328e"}, "Num": [" VB.2011.00219"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 11..2.07.0  VB.2011.00219"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 11..2.07.0  VB.2011.00219"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 11..2.07.0  VB.2011.00219"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "1. Abteilung/Einzelrichter"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Entzug des F\u00fchrerausweises | F\u00fchrerausweisentzug: Warnungsentzug, F\u00fchren eines Kleinmotorrads trotz Ausweisentzugs, Sachverhalts- und Rechtsirrtum. Die Dualit\u00e4t von Straf- und Administrativverfahren im Strassenverkehrsrecht verletzt den Grundsatz \"ne bis in idem\" nicht (E. 3). Durch die pers\u00f6nliche Befragung des Beschwerdef\u00fchrers und die Einvernahme seiner Tochter als Zeugin ist das Gericht befugt, den Fall unabh\u00e4ngig von den tats\u00e4chlichen Feststellungen im Strafurteil zu beurteilen (E. 4.2). Gem\u00e4ss Entzugsverf\u00fcgung blieb dem Beschwerdef\u00fchrer das F\u00fchren von Motorfahrzeugen mit einer H\u00f6chstgeschwindigkeit bis 45 km/h (Kategorie F) sowie von Motorfahrr\u00e4dern (Kategorie M; H\u00f6chstgeschwindigkeit 30 km/h) gestattet (E. 5.1). Der beim Lenken eines Kleinmotorrads erwischte Beschwerdef\u00fchrer beruft sich auf einen Irrtum: Die Entzugsverf\u00fcgung sei verwirrend abgefasst. Auch habe er angenommen, der von seiner Tochter ausgeliehene Motorroller w\u00fcrde derselben Kategorie angeh\u00f6ren wie das von ihm \u00fcblicherweise benutzte Motorfahrrad (E. 3). Anl\u00e4sslich der pers\u00f6nlichen Befragung liess sich ein diesbez\u00fcglicher Sachverhaltsirrtum allerdings nicht erh\u00e4rten (E. 5.3).  Nach einer Parallelwertung in der Laiensph\u00e4re handelte der Beschwerdef\u00fchrer in der rechtsirrt\u00fcmlichen Annahme, er sei zum Lenken eines Rollers mit einer H\u00f6chstgeschwindigkeit bis 45 km/h berechtigt, was nach Art. 21 StGB zu einer obligatorischen Strafmilderung f\u00fchrt (E. 5.4.2 f.). Gem\u00e4ss Art. 102 Abs. 1 SVG finden die allgemeinen Bestimmungen des StGB auf das Strassenverkehrsgesetz jedoch nur insoweit Anwendung, als dieses keine abweichenden Vorschriften enth\u00e4lt. Ob Art. 16 Abs. 3 SVG, der eine Unterschreitung der vom Gesetz vorgesehenen Mindestentzugsdauer verbietet, auf den Fall der leichtfahrl\u00e4ssigen Nichteinhaltung des F\u00fchrerausweisentzugs anwendbar ist, kann offenbleiben, zumal der Beschwerdef\u00fchrer seine pflichtgem\u00e4sse Sorgfalt in grobfahrl\u00e4ssiger Weise verletzt hat (E. 5.5.2 f.). Abweisung."}], "ScrapyJob": "446973/29/93", "Zeit UTC": "18.01.2021 21:34:09", "Checksum": "42b9d5738c72719f73580c801bbd78c3"}