{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2012-05-08", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2012-00191_2012-05-08.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=211772&W10_KEY=13823264&nTrefferzeile=65&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "af9187cef46b3a4eebdda6d52b173e5b"}, "Scrapedate": "2026-04-07", "Num": [" VB.2012.00191"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 08.05.2012  VB.2012.00191"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 08.05.2012  VB.2012.00191"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 08.05.2012  VB.2012.00191"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "3. Abteilung/3. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Heilmittelabgabe (Verfahrensteilnahme) | Heilmittelabgabe: Verfahrensteilnahme 109 Apothekerinnen und Apotheker beantragen, in alle Verfahren als Partei miteinbezogen zu werden, in welchen \u00c4rztinnen und \u00c4rzte der St\u00e4dte Z\u00fcrich und Winterthur die Bewilligung zur F\u00fchrung einer Privatapotheke beantragen. Die Frage der Verfahrensbeteiligung richtet sich nach denselben Grunds\u00e4tzen wie diejenige nach der Beschwerdelegitimation (E. 2.1). Voraussetzungen zur Erhebung einer Konkurrentenbeschwerde (E. 2.2-2.3). Da seit dem 1. Mai 2012 \u00c4rztinnen und \u00c4rzte der St\u00e4dte Z\u00fcrich und Winterthur eine Bewilligung zur Selbstdispensation erhalten k\u00f6nnen, sind die Beschwerdef\u00fchrenden einer erh\u00f6hten Konkurrenz ausgesetzt (E. 3.1). Nach st\u00e4ndiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung sind Konkurrenten eines Bewilligungsempf\u00e4ngers aber nicht schon aufgrund der blossen Bef\u00fcrchtung, einer verst\u00e4rkten Konkurrenz ausgesetzt zu sein, zur Beschwerde berechtigt. Diese Art des Ber\u00fchrtseins liegt vielmehr im Prinzip des freien Wettbewerbs begr\u00fcndet und schafft keine besondere Beziehungsn\u00e4he. Der bisherige Schutz vor Konkurrenz durch \u00c4rzte nach \u00a7 17 aGesG soll gem\u00e4ss Bundesgericht dahinfallen. Die Gesetzes\u00e4nderung tangiert wohl reflexweise faktische wirtschaftliche Interessen der Apotheker, diese allein begr\u00fcnden allerdings kein schutzw\u00fcrdiges Interesse, an einem Bewilligungsverfahren zur \u00e4rztlichen Selbstdispensation teilzunehmen (E. 3.3). Die Eventualantr\u00e4ge auf Beizug als Beigeladene resp. auf Akteneinsicht und Zustellung der Bewilligung sind ebenfalls mangels schutzw\u00fcrdigem Interesse abzuweisen (E. 4.1-4.2). Auch der geltend gemachte Anspruch auf rechtliches Geh\u00f6r kann den Beschwerdef\u00fchrenden keine Parteistellung in den Bewilligungsverfahren zur \u00e4rztlichen Selbstdispensation einr\u00e4umen, da nur Dritte, deren schutzw\u00fcrdige Interessen durch die im Verfahren zu treffende Verf\u00fcgung unmittelbar ber\u00fchrt werden, Anspruch darauf haben, im Verfahren geh\u00f6rt zu werden (E.5.1-5.3). Abweisung der Beschwerde."}], "ScrapyJob": "446973/29/2343", "Zeit UTC": "07.04.2026 01:12:59", "Checksum": "4548a294382d77e8ad76b07ed27aaac0"}