{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2012-11-08", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2012-00569_2012-11-08.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=212367&W10_KEY=13823261&nTrefferzeile=47&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "82c038c0cceb2e6ad0a0f380e3fcdd61"}, "Scrapedate": "2026-04-07", "Num": [" VB.2012.00569"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 08.11.2012  VB.2012.00569"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 08.11.2012  VB.2012.00569"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 08.11.2012  VB.2012.00569"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "3. Abteilung/3. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "bedingte Entlassung nach Art. 86 StGB | Geh\u00f6rsverletzung. Zust\u00e4ndigkeit der Kammer wegen der grunds\u00e4tzlichen Bedeutung des Falls (E. 1). Der Strafgefangene hat zwei Drittel seiner Gef\u00e4ngnisstrafe verb\u00fcsst. Die zust\u00e4ndige Beh\u00f6rde hat deshalb von Amts wegen zu pr\u00fcfen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann; dabei hat sie diesen anzuh\u00f6ren (E. 2.1). Der Beschwerdef\u00fchrer wurde nicht angeh\u00f6rt, da er nach Ansicht der Vorinstanzen auf die Anh\u00f6rung verzichtet habe (E. 2.3). Grundlagen des rechtlichen Geh\u00f6rs im Allgemeinen und der Anh\u00f6rung gem\u00e4ss Art. 86 Abs. 2 StGB im Besonderen, die die Gew\u00e4hrung des rechtlichen Geh\u00f6rs in qualifizierter Form erfordert; der Betroffene ist pers\u00f6nlich und m\u00fcndlich anzuh\u00f6ren (E. 2.4). Der Geh\u00f6rsanspruch ist grunds\u00e4tzlich zu gew\u00e4hren, bevor die Beh\u00f6rde einen Entscheid f\u00e4llt; die Beh\u00f6rden haben ihre Begr\u00fcndung den Parteien nicht vorweg zur Stellungnahme zu unterbreiten. Wenn der Betroffene bereits im Voraus \u00fcber das feststehende Ergebnis informiert wird, liegt eine Geh\u00f6rsverletzung vor (E. 2.5 ff.). Keine Heilung im Beschwerdeverfahren (E. 2.8). Kostenverteilung (E. 3). Gew\u00e4hrung der unentgeltlichen Rechtsvertretung f\u00fcr das Rekurs- und das Beschwerdeverfahren (E. 4). Teilweise Gutheissung und R\u00fcckweisung an den Beschwerdegegner."}], "ScrapyJob": "446973/29/2343", "Zeit UTC": "07.04.2026 01:16:36", "Checksum": "b24f7df6ca729f96006c845bb6213c4c"}