{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "17.12.2013", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2013-00468_17-12-2013.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=213608&W10_KEY=4467109&nTrefferzeile=57&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "f08e480e13adde00a82807f3f193b532"}, "Num": [" VB.2013.00468"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 13..2.17.1  VB.2013.00468"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 13..2.17.1  VB.2013.00468"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 13..2.17.1  VB.2013.00468"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "1. Abteilung/1. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Baubewilligung | Baubewilligung f\u00fcr den Um-/Anbau eines Mehrfamilienhauses: Praxis\u00e4nderung zur Kognition des Baurekursgerichts in Einordnungsfragen, \u00dcbergeschossigkeit, Dachgestaltung. W\u00e4hrend den kantonalen Rechtsmittelinstanzen die allgemeine Konkretisierung der \u00e4sthetischen Generalklausel zusteht (E. 4.2.1), obliegt es den Gemeinden, \u00a7 238 PBG und die darin verwendeten offenen Formulierungen ortsbezogen zu konkretisieren. Mit der Begr\u00fcndung ihres Entscheids ber\u00fccksichtigt die kommunale Baubeh\u00f6rde die f\u00fcr die Beurteilung relevante bauliche Umgebung und f\u00fchrt die Gesichtspunkte an, an denen sie die Einordnung des Bauprojekts misst (E. 4.2.2). Dass die Gemeinden bei der Anwendung offen formulierter kantonaler Bestimmungen \u00fcber einen im Einzelnen noch n\u00e4her zu definierenden Spielraum verf\u00fcgen, kann nicht bedeuten, dass das zur Angemessenheitskontrolle befugte Baurekursgericht erst dann eingreifen darf, wenn sich der Einordnungsentscheid geradezu als \"sachlich nicht mehr vertretbar\" bzw. als \"offensichtlich unvertretbar\" erweist (E. 4.2.3). Zwischen der Gemeindeautonomie und dem verfassungsm\u00e4ssigen Anspruch auf Aussch\u00f6pfung der gerichtlichen \u00dcberpr\u00fcfungsbefugnis ist im Sinn eines m\u00f6glichst schonenden Ausgleichs der verschiedenen Verfassungs- und Grundrechtsinteressen praktische Konkordanz herzustellen. Das Baurekursgericht darf trotz voller gesetzlicher Kognition gem\u00e4ss \u00a7 20 Abs. 1 VRG die Einordnung des Bauvorhabens nicht v\u00f6llig frei und unbesehen des angefochtenen Bauentscheids w\u00fcrdigen. Vielmehr muss die \u00dcberpr\u00fcfung unter geb\u00fchrender Ber\u00fccksichtigung der Entscheidgr\u00fcnde erfolgen (E. 4.2.4). Abgesehen von der insoweit gebotenen R\u00fccksichtnahme auf die Gemeindeautonomie rechtfertigt sich keine weitergehende Einschr\u00e4nkung der baurekursgerichtlichen Pr\u00fcfungsbefugnis (E. 4.3). Aufhebung des Rekursentscheids wegen verfassungswidriger Kognitionsunterschreitung und Verzicht auf eine R\u00fcckweisung, da sich das Bauvorhaben aus anderen Gr\u00fcnden (Attikagestaltung, \u00dcbergeschossigkeit) als nichtbewilligungsf\u00e4hig erweist (E. 4.5 und 5).\r\rAbweisung."}], "ScrapyJob": "446973/29/93", "Zeit UTC": "18.01.2021 21:38:27", "Checksum": "d9b23764e8aacd6f754c1c9b07718db5"}