{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2015-08-20", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2015-00294_2015-08-20.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=215446&W10_KEY=13823245&nTrefferzeile=31&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "d64d77bec5b217df156e043308e9b7f3"}, "Scrapedate": "2026-04-07", "Num": [" VB.2015.00294"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 20.08.2015  VB.2015.00294"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 20.08.2015  VB.2015.00294"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 20.08.2015  VB.2015.00294"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "3. Abteilung/3. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Sozialhilfe (Kostenersatz nach Art. 16 ZUG) | Sozialhilfe: umstrittene Erstattung der Versorgertaxen nach Massgabe von Art. 16 Abs. 1 ZUG. Sachliche Zust\u00e4ndigkeit des Verwaltungsgerichts (E. 1.1). Unterscheidung zwischen Leistungsabgeltung im Sinn von Art. 19 ff. der Interkantonalen Vereinbarung f\u00fcr soziale Einrichtungen (IVSE) und Beitr\u00e4gen der Unterhaltspflichtigen im Sinn von Art. 22 IVSE (E. 3.2). Die Interkantonale Vereinbarung f\u00fcr soziale Einrichtungen ist vorliegend nicht unmittelbar anwendbar, da sich Wohn- und Standortkanton nicht unterscheiden (E. 3.3.1). Die Grunds\u00e4tze der besagten Vereinbarung kommen auch nicht sinngem\u00e4ss zur Anwendung (E. 3.3.2). Im Fall von Heimplatzierungen entscheidet die F\u00fcrsorgebeh\u00f6rde nach pflichtgem\u00e4ssem Ermessen, ob und wie Bed\u00fcrfnisse des Empf\u00e4ngers abgedeckt werden sollen, damit sein Lebensunterhalt im Sinn von Art. 2 ZUG gesichert ist, was als wesentliches Merkmal der Unterst\u00fctzung im Sinn von Art. 3 Abs. 1 ZUG gilt. Infolgedessen sind die Versorgertaxen als Unterst\u00fctzungen im Sinn von Art. 3 Abs. 1 ZUG zu qualifizieren (E. 3.4.3). Nichts anderes ergibt sich aus dem Umstand, dass die Versorgertaxen in der Verf\u00fcgung vom 26. Juli 2013 als Tagespauschalen festgesetzt sind (E. 3.4.3). Unter Ber\u00fccksichtigung der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts stellen die Versorgertaxen als Leistungen an die Platzierung der minderj\u00e4hrigen Sozialhilfeempf\u00e4ngerin und ihrer Tochter Kindesschutzmassnahmen dar, f\u00fcr welche subsidi\u00e4r die politischen Gemeinden an deren Unterst\u00fctzungswohnsitzen aufzukommen haben. Diese Ausgaben unterliegen der Weiterverrechnung nach Zust\u00e4ndigkeitsgesetz, weshalb sie der Beschwerdef\u00fchrer nach Massgabe von Art. 16 Abs. 1 ZUG zu \u00fcbernehmen hat (E. 3.6). Abweisung der Beschwerde."}], "ScrapyJob": "446973/29/2343", "Zeit UTC": "07.04.2026 01:36:58", "Checksum": "a7b4a86a445ebc958cb8a8a5bd866703"}