{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "04.01.2018", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2017-00535_04-01-2018.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=217841&W10_KEY=4467070&nTrefferzeile=32&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "e5152f22db28eb729b6efb0d3245078b"}, "Num": [" VB.2017.00535"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 18..2.04.0  VB.2017.00535"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 18..2.04.0  VB.2017.00535"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 18..2.04.0  VB.2017.00535"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "1. Abteilung/Einzelrichter"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "F\u00fchrerausweisentzug | F\u00fchrerausweisentzug wegen F\u00fchrens eines Motorfahrzeugs trotz Ausweisentzug: Abweichung vom Strafbefehl; Sachverhaltsirrtum; Fahrl\u00e4ssigkeit; Entzugsdauer. Zwar hat der Beschwerdef\u00fchrer die Entzugsverf\u00fcgung erhalten, jedoch gem\u00e4ss seiner Darstellung mangels Deutschkenntnissen deren Inhalt nicht erkannt. Damit befand er sich in einem Sachverhaltsirrtum. Er h\u00e4tte sich indessen von einer zuverl\u00e4ssigen deutschsprachigen Person die Bedeutung der darin genannten Daten erkl\u00e4ren lassen m\u00fcssen. Indem er dies unterliess, hat er gegen die nach seinen pers\u00f6nlichen Verh\u00e4ltnissen gebotene elementare Vorsicht verstossen. Da auch die fahrl\u00e4ssige Begehung des infrage stehenden Delikts m\u00f6glich ist, kann er aus einer fehlenden Kenntnis nichts zu seinen Gunsten ableiten. Das Vorbringen, er habe keine anderen Verkehrsteilnehmer gef\u00e4hrdet, verf\u00e4ngt nicht, da dieser Umstand die grobfahrl\u00e4ssige Missachtung des Fahrverbots nicht ausscheiden l\u00e4sst (E. 3.4). Das revidierte SVG l\u00e4sst nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung keinen Platz f\u00fcr eine Unterschreitung der gesetzlichen Mindestentzugsdauer. Davon abgesehen, beruht das hier zu beurteilende Fahren trotz F\u00fchrerausweisentzug auf Grobfahrl\u00e4ssigkeit und w\u00e4re daher selbst nach der altrechtlichen Praxis kein Unterschreiten der gesetzlichen Mindestentzugsdauer m\u00f6glich gewesen (E. 3.5). Abweisung."}], "ScrapyJob": "446973/29/93", "Zeit UTC": "18.01.2021 21:47:36", "Checksum": "1fe60572d88f9a56d14b1635d6626f71"}