{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2019-04-17", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2019-00128_2019-04-17.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=219174&W10_KEY=13823221&nTrefferzeile=53&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "fb59e9bca49cc112f037408f693f0e45"}, "Scrapedate": "2026-04-06", "Num": [" VB.2019.00128"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 17.04.2019  VB.2019.00128"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 17.04.2019  VB.2019.00128"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 17.04.2019  VB.2019.00128"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "2. Abteilung/2. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Aufenthaltsbewilligung (Familiennachzug) | Familiennachzug bei Sozialhilfeabh\u00e4ngigkeit des origin\u00e4r Aufenthaltsberechtigten. [Die Beschwerdef\u00fchrerin ersucht um Familiennachzug zu ihrem hier niedergelassenen, aber seit Jahren sozialhilfeabh\u00e4ngigen Ehemann.] Kognition des Verwaltungsgerichts und \u00dcbergangsrecht (E. 1). Die ausl\u00e4ndische Ehefrau eines hier niedergelassenen Ausl\u00e4nders hat grunds\u00e4tzlich Anspruch auf Erteilung und Verl\u00e4ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit ihrem Ehemann zusammenwohnt, der Nachzug nicht rechtsmissbr\u00e4uchlich erscheint und keine Widerrufsgr\u00fcnde vorliegen (E. 2.1.1). Anders als bei der Voraussetzung der Sozialhilfeunabh\u00e4ngigkeit gem\u00e4ss Art. 44 Abs. 1 lit. c und (neu) Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG muss der Widerrufsgrund der Sozialhilfeabh\u00e4ngigkeit grunds\u00e4tzlich bei der nachzuziehenden Ehegattin vorliegen, wobei es ausreicht, wenn diese nicht im Rahmen ihrer M\u00f6glichkeiten f\u00fcr den geb\u00fchrenden Unterhalt ihrer Familie sorgt (E. 2.1.3 und 2.1.5). Hingegen erscheint die Verweigerung des Nachzugs unverh\u00e4ltnism\u00e4ssig, wenn insk\u00fcnftig damit zu rechnen ist, dass die nachzuziehende Ehegattin ihre eigene Arbeitskraft aussch\u00f6pfen und mit ihrem Erwerbseinkommen zumindest zu einer signifikanten Reduktion der Sozialhilfeabh\u00e4ngigkeit beitragen wird (E. 2.1.4). Eine Verweigerung des Familiennachzugs erscheint vorliegend unverh\u00e4ltnism\u00e4ssig, da davon auszugehen ist, dass die Beschwerdef\u00fchrerin bei der Regulierung ihres hiesigen Aufenthalts innert n\u00fctzlicher Frist zumindest im Niedriglohnbereich eine Vollzeitstelle finden und damit mittelfristig die Sozialhilfeabh\u00e4ngigkeit der Familie reduzieren wird (E. 2.2.2). Ausgangsgem\u00e4sse Regelung der Kosten- und Entsch\u00e4digungsfolgen (E. 3). Gutheissung der Beschwerde."}], "ScrapyJob": "446973/29/2343", "Zeit UTC": "06.04.2026 23:29:25", "Checksum": "e8b93ca14bb77907b3946f38710d28fc"}