{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2019-12-11", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2019-00316_2019-12-11.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=219810&W10_KEY=13823216&nTrefferzeile=78&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "4aabfd10b68edb2b9f6a3af2fa4fe259"}, "Scrapedate": "2026-04-07", "Num": [" VB.2019.00316"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 11.12.2019  VB.2019.00316"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 11.12.2019  VB.2019.00316"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 11.12.2019  VB.2019.00316"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "4. Abteilung/4. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA | [Der Beschwerdef\u00fchrer, ein 1962 geborener Staatsangeh\u00f6riger Deutschlands, geht seit einem Arbeitsunfall im Juli 2011 keiner Erwerbst\u00e4tigkeit mehr nach; er lebt heute von einer halben Invalidenrente und Erg\u00e4nzungsleistungen, weshalb ihm die Verl\u00e4ngerung der Aufenthaltsbewilligung verweigert wurde.] Der freiz\u00fcgigkeitsrechtliche Verbleiberechtsanspruch nach Art. 4 Anhang I FZA kn\u00fcpft nicht an den Invalidit\u00e4tsgrad der betroffenen ausl\u00e4ndischen Person an, vorausgesetzt ist vielmehr deren \"dauernde Arbeitsunf\u00e4higkeit\". Ein Teil der Lehre leitet hieraus ab, dass der freiz\u00fcgigkeitsrechtliche Verbleiberechtsanspruch lediglich die Aufgabe der bisherigen Besch\u00e4ftigung infolge Arbeitsunf\u00e4higkeit voraussetze, sodass irrelevant sei, ob und in welchem Umfang die betroffene Person \u2013 worauf es bei der Pr\u00fcfung des Invalidit\u00e4tsgrads ankommt \u2013 in einer angepassten T\u00e4tigkeit arbeitsf\u00e4hig, das heisst \u2013 in der Terminologie des Sozialversicherungsrechts \u2013 erwerbsf\u00e4hig w\u00e4re. Ob sich dieser Auffassung in ihrer Absolutheit beipflichten l\u00e4sst, erscheint fraglich. Der Beschwerdef\u00fchrer ist jedoch nicht nur (im Sinn der sozialversicherungsrechtlichen Terminologie) in seinem angestammten Beruf dauerhaft arbeitsunf\u00e4hig, sondern auch in einer angepassten T\u00e4tigkeit zu 54 % in seiner Arbeitsf\u00e4higkeit eingeschr\u00e4nkt und damit in diesem Umfang erwerbsunf\u00e4hig. In Anbetracht der konkreten Umst\u00e4nde ist er deshalb als dauerhaft arbeitsunf\u00e4hig im Sinn des Freiz\u00fcgigkeitsrechts einzustufen (zum Ganzen E. 5). Gegenstandslosigkeit des Gesuchs um UP und URB. Gutheissung."}], "ScrapyJob": "446973/29/2343", "Zeit UTC": "07.04.2026 02:20:51", "Checksum": "405bd07e789faf881ff1b0eddcc6d5ba"}