{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2021-08-26", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2021-00095_2021-08-26.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=221553&W10_KEY=13823161&nTrefferzeile=29&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "246c1db4dcc8a62cef0227e609fd88be"}, "Scrapedate": "2026-04-06", "Num": [" VB.2021.00095"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 26.08.2021  VB.2021.00095"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 26.08.2021  VB.2021.00095"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 26.08.2021  VB.2021.00095"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "1. Abteilung/1. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Submission | WEKO-Bechwerde; Verletzung von Art. 5 BGBM. Gem\u00e4ss Art. 9 Abs. 2bis BGBM kann die WEKO Beschwerde erheben, um feststellen zu lassen, ob ein Entscheid den Zugang zum Markt in unzul\u00e4ssiger Weise beschr\u00e4nkt. Nach Art. 89 Abs. 2 lit. d BGG sind Beh\u00f6rden, denen ein Bundesgesetz ein Beschwerderecht einr\u00e4umt, zur Beschwerde in \u00f6ffentlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht legitimiert. Art. 9 Abs. 2bis BGBM stellt eine derartige spezialgesetzliche Erm\u00e4chtigung dar. Art. 111 Abs. 2 BGG sieht vor, dass Bundesbeh\u00f6rden, die zur Beschwerde an das Bundesgericht berechtigt sind, auch die Rechtsmittel des kantonalen Rechts ergreifen und sich vor jeder kantonalen Instanz am Verfahren beteiligen k\u00f6nnen (E. 1.1). Das Anfechtungsrecht der WEKO gest\u00fctzt auf Art. 9 Abs. 2bis BGBM beschr\u00e4nkt sich nicht auf anfechtbare Verf\u00fcgungen gem\u00e4ss Art. 15 Abs. 1bis IV\u00f6B. Jede Verf\u00fcgung, die das BGBM \u2013 namentlich den Grundsatz der Nichtdiskriminierung im Sinn von Art. 5 Abs. 1 i.V.m. Art. 3 BGBM sowie die Publikationspflicht bzw. der Grundsatz der Transparenz gem\u00e4ss Art. 5 Abs. 1 BGBM \u2013 verletzt, ist anfechtbar. (...) Da eine Verletzung von Ausstandspflichten zugleich eine Verletzung des Grundsatzes der Nichtdiskriminierung nach Art. 5 BGBM darstellen w\u00fcrde, ist die WEKO zur Anfechtung der strittigen Verf\u00fcgung unter Verweis auf eine (angebliche) Verletzung der Ausstandspflicht berechtigt. Dasselbe gilt betreffend die Vorbefassung. Hier besteht ebenfalls ein enger Konnex zum Grundsatz der Nichtdiskriminierung bzw. zum Gleichbehandlungsgebot (E. 1.3).  Die Einladung der Mitbeteiligten durch die Beschwerdegegnerin erscheint sowohl aufgrund der Verletzung der Ausstandspflicht der Beschwerdegegnerin nach \u00a7 5a Abs. 1 VRG als auch aufgrund der unzul\u00e4ssigen Vorbefassung der Mitbeteiligten im Sinn von \u00a7 9 SubmV als rechtswidrig (E. 3-5). Gutheissung."}], "ScrapyJob": "446973/29/2343", "Zeit UTC": "06.04.2026 22:25:34", "Checksum": "270b0a3445d815571831007f38316038"}