{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2021-07-16", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2021-00284_2021-07-16.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=221501&W10_KEY=13823161&nTrefferzeile=95&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "40d393a18ad1d73471d0f467124f4339"}, "Scrapedate": "2026-04-06", "Num": [" VB.2021.00284"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 16.07.2021  VB.2021.00284"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 16.07.2021  VB.2021.00284"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 16.07.2021  VB.2021.00284"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "1. Abteilung/Einzelrichter"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "F\u00fchrerausweisentzug | Fahrl\u00e4ssige F\u00fchrerflucht als schwere Widerhandlung gegen die Strassenverkehrsvorschriften? Eine Unterscheidung zwischen vors\u00e4tzlicher und fahrl\u00e4ssiger Tatbegehung wird in Art. 16c Abs. 1 lit. e SVG, wie auch im entsprechenden Straftatbestand (Art. 92 Abs. 2 SVG) nicht vorgenommen. Nach st\u00e4ndiger bundesgerichtlichen Rechtsprechung kann der Straftatbestand auch fahrl\u00e4ssig begangen werden. Ob dies auch hinsichtlich des Massnahmentatbestands der Fall ist, hat das Bundesgericht bis anhin noch nicht beantwortet (E.4.2.2). Es bestehen keine Anhaltspunkte zur Annahme, dass die fahrl\u00e4ssige F\u00fchrerflucht nach Verletzung oder T\u00f6tung eines Menschen von Art. 16c Abs. 1 lit. e SVG nicht erfasst w\u00e4re, beziehungsweise nicht als schwere Widerhandlung qualifiziert werden soll (E.4.3.3). Dies gilt auch f\u00fcr die Beachtung der Mindestentzugsdauern von Art. 16c Abs. 2 SVG: Schwere Widerhandlungen gem\u00e4ss Art. 16c Abs. 1 SVG f\u00fchren zwingend zu einem F\u00fchrerausweisentzug, dessen Dauer sich aus dem Kaskadensystem von Art. 16c Abs. 2 SVG ergibt. Vorliegend gelangt die dreimonatige Mindestentzugsdauer gem\u00e4ss Art. 16c Abs. 2 lit. a SVG zur Anwendung. Bei dieser Entzugsdauer handelt es sich um eine Mindestentzugsdauer, die nach dem Willen des Gesetzgebers und der Rechtsprechung \u2013 anders als nach fr\u00fcherem Recht \u2013 nicht unterschritten werden darf (E.4.4).  Abweisung."}], "ScrapyJob": "446973/29/2343", "Zeit UTC": "06.04.2026 22:17:26", "Checksum": "b9d48a15dc5166dbe6af90de1b1c8af6"}