{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2023-08-24", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2022-00667_2023-08-24.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=223461&W10_KEY=13955778&nTrefferzeile=67&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "54fe0d9bd306228815bbf0ff98b5f78a"}, "Scrapedate": "2026-04-25", "Num": [" VB.2022.00667"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 24.08.2023  VB.2022.00667"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 24.08.2023  VB.2022.00667"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 24.08.2023  VB.2022.00667"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "3. Abteilung/3. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "polizeiliche Massnahmen | [Instanzenzug bei \u00dcberpr\u00fcfung der Rechtm\u00e4ssigkeit sicherheitspolizeilicher Zwangsmassnahmen.] Nachtr\u00e4gliche Anordnungen nach \u00a7 10c VRG betreffend die Rechtm\u00e4ssigkeit sicherheitspolizeilicher Zwangsmassnahmen sind in der Regel erstinstanzlich bei der Sicherheitsdirektion bzw. beim Statthalteramt und zweitinstanzlich beim Verwaltungsgericht anfechtbar (E. 2.2). Ist die zur Beurteilung stehende Massnahme jedoch als Freiheitsentzug im Sinn von Art. 31 Abs. 4 BV (und allenfalls Art. 5 Abs. 4 EMRK) zu qualifizieren, so ist hierf\u00fcr erstinstanzlich der Haftrichter oder die Haftrichterin und zweitinstanzlich das Obergericht zust\u00e4ndig (E. 2.3). Ob eine polizeiliche Massnahme zugleich als Freiheitsentzug in diesem Sinn zu qualifizieren ist, oder nur die pers\u00f6nliche Freiheit und Bewegungsfreiheit der betroffenen Person nach Art. 10 Abs. 2 BV tangiert, ist unter W\u00fcrdigung s\u00e4mtlicher Umst\u00e4nde zu beurteilen, namentlich Art, Intensit\u00e4t und Dauer der angewendeten Zwangsmassnahmen (E. 2.6). Bejahung eines Freiheitsentzugs im vorliegenden Fall (E. 2.7 f.). Zust\u00e4ndigkeit des Haftrichters bzw. der Haftrichterin auch f\u00fcr die Beurteilung weiterer polizeilicher Verfahrenshandlungen, die im Rahmen desselben Lebenssachverhalts erfolgten (E. 2.9). Keine Nichtigkeit (E. 4) aber vollumf\u00e4ngliche Aufhebung der (nur teilweise angefochtenen) vorinstanzlichen Verf\u00fcgung, da in der Missachtung der in Art. 31 Abs. 4 BV enthaltenen besonderen Rechtsweggarantie die Verletzung eines wesentlichen Prozessgrundsatzes zu erblicken ist (E. 5.1 f.). \u00dcberweisung an das erstinstanzlich zust\u00e4ndige Bezirksgericht (E. 5.3)."}], "ScrapyJob": "446973/29/2362", "Zeit UTC": "25.04.2026 01:40:44", "Checksum": "c34c3553a7354c8f5eb0ae46c18e42a6"}