{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2023-09-01", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2023-00081_2023-09-01.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=223486&W10_KEY=13955802&nTrefferzeile=32&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "35af153dd2c56f8ec6e126f33b1c438a"}, "Scrapedate": "2026-04-25", "Num": [" VB.2023.00081"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 01.09.2023  VB.2023.00081"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 01.09.2023  VB.2023.00081"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 01.09.2023  VB.2023.00081"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "3. Abteilung/Einzelrichter"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "station\u00e4re Massnahme (Anordnung einer antipsychotischen Behandlung) | [Zwangsmedikation] Eine Zwangsmedikation stellt einen schweren Grundrechtseingriff dar und betrifft die W\u00fcrde des Menschen zentral. Dieser schwere Eingriff verlangt nebst einer formell-gesetzlichen Grundlage eine umfassende Interessenabw\u00e4gung (E. 2.1). Art. 59 StGB stellt eine gen\u00fcgende gesetzliche Grundlage dar; die Vollzugsbeh\u00f6rden sind f\u00fcr die Anordnung einer Zwangsmedikation zust\u00e4ndig, wenn diese - wie hier - dem Massnahmenzweck und der Behandlungsart entspricht, die das Gericht im Strafurteil vorgezeichnet hat (E. 3.1-4). Der Beschwerdef\u00fchrer leidet an einer paranoiden Schizophrenie. Die streitbetroffene Zwangsmedikation erscheint mit Blick auf die \u00fcbereinstimmenden Einsch\u00e4tzungen verschiedener Fach\u00e4rzte als geeignet, um mittels einer Verminderung der Krankheitssymptomatik sowie einer verbesserten Krankheitseinsicht und damit Behandelbarkeit der psychischen Erkrankung des Beschwerdef\u00fchrers seine Gef\u00e4hrlichkeit bzw. das Risiko weiterer Delinquenz zu vermindern. Weil keine anderen medizinischen oder therapeutischen Mittel ersichtlich sind, welche eine Verbesserung der Legalprognose erwarten liessen, und der Beschwerdef\u00fchrer durch therapeutische Gespr\u00e4che und \u00e4rztliche Aufkl\u00e4rung nicht zu einer freiwilligen Medikamenteneinnahme motiviert werden konnte, erweist sich die Zwangsbehandlung auch als erforderlich. Unter Ber\u00fccksichtigung aller Umst\u00e4nde bzw. Interessen erweist sich die hier umstrittene Zwangsbehandlung schliesslich als verh\u00e4ltnism\u00e4ssig (E. 3.6 f.).  Gew\u00e4hrung unentgeltlicher Prozessf\u00fchrung und Rechtsverbeist\u00e4ndung. Abweisung."}], "ScrapyJob": "446973/29/2362", "Zeit UTC": "25.04.2026 01:00:11", "Checksum": "b3dc09c7149362fe1c5caf7e3ed39dbc"}