{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2024-06-27", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2023-00648_2024-06-27.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=224137&W10_KEY=13955786&nTrefferzeile=51&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "a9ae099e7a49543ed0d163833745e12d"}, "Scrapedate": "2026-04-25", "Num": [" VB.2023.00648"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 27.06.2024  VB.2023.00648"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 27.06.2024  VB.2023.00648"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 27.06.2024  VB.2023.00648"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "3. Abteilung/3. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Zulassung als Leistungserbringer zulasten der OKP | Mit der KVG-Revision per 1. Januar 2022 wurde ein f\u00f6rmliches Zulassungsverfahren f\u00fcr die Leistungserbringer zulasten der Obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) eingef\u00fchrt. Eine Zust\u00e4ndigkeit des Sozialversicherungsgerichts ergibt sich aus dem kantonalen Recht nicht. Obschon es um die Anwendung materiellen Krankenversicherungsrechts des Bundes geht, ist das Verwaltungsgericht f\u00fcr die Beurteilung entsprechender Beschwerden zust\u00e4ndig (daher Eintreten; E. 1).  Das Amt f\u00fcr Gesundheit lehnte eine OKP-Zulassung des ausl\u00e4ndischen Beschwerdef\u00fchrers als psychologischer Psychotherapeut ab. Er war lediglich Anfang 2018 f\u00fcr rund zwei Monate in der Schweiz als psychologischer Psychotherapeut t\u00e4tig gewesen und erf\u00fcllt daher die ordentlichen Zulassungsvoraussetzungen von Art. 50c KVV unbestrittenermassen nicht (E. 3.1). Der Beschwerdef\u00fchrer beruft sich indes auf die dazugeh\u00f6rige \u00dcbergangsbestimmung.  Ausf\u00fchrungen zu den beiden \u00fcberlagernden Gesetzesrevisionen: Einf\u00fchrung eines f\u00f6rmlichen OKP-Zulassungsverfahrens (E. 4.1), Wechsel bei den psychologischen Psychotherapeuten vom Delegationsmodell zum Anordnungsmodell (E. 4.2). Entscheidend ist, wie in diesem Kontext die \u00dcbergangsbestimmung zu verstehen ist, deren Wortlaut nicht eindeutig ist (E. 4.3.1). Gem\u00e4ss systematischer Auslegung war die ratio legis der \u00dcbergangsbestimmung, lediglich einen bestimmten Adressatenkreis, n\u00e4mlich denjenigen der bereits zuvor hierzulande aktiven psychologischen Psychotherapeuten, von der ordentlichen Voraussetzung einer 12-monatigen T\u00e4tigkeit bei einer von der SIWF anerkannten Weiterbildungsst\u00e4tte zu befreien. Hingegen w\u00fcrde ein zus\u00e4tzlicher Verzicht auf eine inl\u00e4ndische Berufserfahrung von mindestens 12 Monaten eine erhebliche weitere Qualit\u00e4tseinbusse bedeuten, die f\u00fcr eine sachgerechte und effektive \u00dcbergangsbestimmung nicht erforderlich ist und sich mit dem Zweck der KVG-Revision nicht vereinbaren l\u00e4sst. Die \u00dcbergangsbestimmung ist daher nicht auf die Situation des Beschwerdef\u00fchrersgem\u00fcnzt und kann von ihm nicht angerufen werden (E. 4.3-5).  \r\rAbweisung der Beschwerde."}], "ScrapyJob": "446973/29/2362", "Zeit UTC": "25.04.2026 01:26:47", "Checksum": "278f1ac6a3fca77355e662d1581dcf37"}