{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2024-07-25", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2024-00340_2024-07-25.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=224232&W10_KEY=13955801&nTrefferzeile=80&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "5217e6ce0807cad1b5eaa08004ace5e8"}, "Scrapedate": "2026-04-25", "Num": [" VB.2024.00340"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 25.07.2024  VB.2024.00340"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 25.07.2024  VB.2024.00340"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 25.07.2024  VB.2024.00340"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "1. Abteilung/1. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Gerichtliche \u00dcberpr\u00fcfung der Dublin-Haft (G.-Nr. GI240082-L) | Dublin-Vorbereitungshaft nach Art. 76 Abs. 3 lit. a AIG. V\u00f6lkerrechtskonformit\u00e4t. Eine Person kann nach Art. 28 Abs. 3 UAbs. 2 Dublin-III-Verordnung vor oder w\u00e4hrend der Kl\u00e4rung des f\u00fcr die R\u00fcck\u00fcbernahme zust\u00e4ndigen Dublin-Staats f\u00fcr sechs Wochen inhaftiert werden (\"Dublin-Vorbereitungshaft\"). Die Schweiz hat diese Dublin-III-Haftregel in Art. 76a umgesetzt: Nach Art. 76a Abs. 3 lit. a AIG kann die betroffene Person in Haft belassen oder in Haft genommen werden ab Haftanordnung f\u00fcr die Dauer von h\u00f6chstens sieben Wochen w\u00e4hrend der Vorbereitung des Entscheids \u00fcber die Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr das Asylgesuch. Nach dem v\u00f6lkerrechtlichen Verst\u00e4ndnis der Haftarten besteht in der Dublin-III-Verordnung keine L\u00fccke, weshalb die Verl\u00e4ngerung der Haftdauer um eine Woche im nationalen Recht auf einer falschen Pr\u00e4misse beruht. Da die v\u00f6lkerrechtliche Norm der abweichenden nationalen Regelung aufgrund der menschen- oder freiz\u00fcgigkeitsrechtlichen Verpflichtungen der Schweiz im Zusammenhang mit dem Freiheitsentzug auch dann vorgeht, wenn der schweizerische Gesetzgeber davon abweichen wollte, bestand \u00fcberdies von vornherein kein Raum f\u00fcr eine Verl\u00e4ngerung der Haftdauer von sechs auf sieben Wochen (E. 4). Teilweise Gutheissung."}], "ScrapyJob": "446973/29/2362", "Zeit UTC": "25.04.2026 01:01:14", "Checksum": "8ae4315e6d9e5ccb2ee1e6e324997392"}