{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2025-11-20", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2024-00512_2025-11-20.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=225459&W10_KEY=13955781&nTrefferzeile=25&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "05da4efa0595ca536b18e918f678cf01"}, "Scrapedate": "2026-04-25", "Num": [" VB.2024.00512"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 20.11.2025  VB.2024.00512"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 20.11.2025  VB.2024.00512"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 20.11.2025  VB.2024.00512"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "3. Abteilung/3. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Gefangenentransport | [Die Kantonspolizei transportiert die in Untersuchungshaft befindliche Beschwerdef\u00fchrerin regelm\u00e4ssig in Gefangenentransportbussen bzw. in darin befindlichen Einzelzellen, welche nicht \u00fcber Sicherheitsgurten verf\u00fcgen. F\u00fcr die Transporte werden der Gefangenen die H\u00e4nde auf dem R\u00fccken gefesselt. Umstritten ist die Rechtm\u00e4ssigkeit dieser Transportmodalit\u00e4ten.]  Rechtsschutz gegen Realakte (E. 2). Die Gefangenentransportbusse bzw. die darin befindlichen Einzelzellen m\u00fcssen aufgrund einer Ausnahmebewilligung des ASTRA nicht \u00fcber Sicherheitsgurten, hingegen \u00fcber eine Polsterung und abgerundete Kanten verf\u00fcgen. Die fehlende M\u00f6glichkeit, w\u00e4hrend der Transporte (auch) einen Sicherheitsgurt zu tragen, tangiert den Anspruch der Gefangenen auf k\u00f6rperliche Unversehrtheit nach Art. 10 Abs. 2 BV nicht (E. 5). Demgegen\u00fcber beeintr\u00e4chtigt die Handfesselung den Anspruch gem\u00e4ss Art. 10 Abs. 2 BV (E. 4). Der mit der Fesselung verbundene Grundrechtseingriff l\u00e4sst sich mit \u00a7 16 Abs. 2 PolG auf eine gesetzliche Grundlage im Sinn von Art. 36 Abs. 1 BV st\u00fctzen (E. 6.1). Er ist durch den Schutz der \u00f6ffentlichen Ordnung (Sicherung der Erf\u00fcllung staatlicher Aufgaben, Verminderung der Fluchtgefahr), die Reduktion einer allf\u00e4lligen Selbstgef\u00e4hrdung der Gefangenen und den Schutz der k\u00f6rperlichen Integrit\u00e4t der am Transport beteiligten Polizisten gerechtfertigt (Art. 36 Abs. 2 BV; E. 6.2) und verh\u00e4ltnism\u00e4ssig (Art. 36 Abs. 3 BV; E. 6.3). Namentlich darf die Kantonspolizei bei Gefangenentransporten generell einen hohen Sicherheitsstandard anwenden (E. 6.3.2-6.3.7) und ist die Fesselung der Gefangenen im konkreten Fall trotz subjektiv empfundenem Missbehagen zumutbar (E. 6.4). Abweisung."}], "ScrapyJob": "446973/29/2362", "Zeit UTC": "25.04.2026 01:37:18", "Checksum": "03b509f1062968b841a38b3940f61b01"}