{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "09.02.2001", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VR-2000-00003_09-02-2001.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=105955&W10_KEY=4467149&nTrefferzeile=24&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "f0609cac6f30523e3f5faf57e7fafcff"}, "Num": [" VR.2000.00003"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 01..2.09.0  VR.2000.00003"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 01..2.09.0  VR.2000.00003"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 01..2.09.0  VR.2000.00003"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "3. Abteilung/3. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Entsch\u00e4digung f\u00fcr materielle Enteignung | Entsch\u00e4digung f\u00fcr materielle Enteignung (Zuweisung von Grundst\u00fccken zur Freihaltezone): Vorfrage: Die Sch\u00e4tzungskommissionen sind k e i n e gerichtlichen Instanzen im Sinn von Art. 6 EMRK. Auswirkung auf Novenrecht: Neue Tatsachen k\u00f6nnen vor Verwaltungsgericht geltend gemacht werden (E. 2a). Begriff der materiellen Enteigung (E. 3a), der Auszonung und Nichteinzonung (E. 3b/c). Vorliegend wurde erst 1988 eine bundesrechtskonforme kommunale Bau- und Zonenordnung geschaffen; deshalb stellt die damit verbundene Zuweisung der betroffenen Grundst\u00fccke zur kommunalen Freihaltezone eine - grunds\u00e4tzlich entsch\u00e4digungslose - Nichteinzonung dar (E. 4a). Es liegen keine besonderen Umst\u00e4nde vor, welche ein Einzonungsgebot begr\u00fcndet h\u00e4tten: Die Eigent\u00fcmer h\u00e4tten die Erschliessung nicht aus eigenen Kr\u00e4ften herbeif\u00fchren k\u00f6nnen, und sie haben auch nicht erhebliche Kosten f\u00fcr die Erschliessung aufgewendet (E. 5a). Die Grundst\u00fccke liegen auch nicht im weitgehend \u00fcberbauten Gebiet (E. 5b). Das Verhalten der Gemeinde verst\u00f6sst unter den konkreten Umst\u00e4nden nicht gegen Treu und Glauben (E. 5c/aa-bb). Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts betreffend Entsch\u00e4digungspflicht bei Zuweisung von f\u00fcr \u00f6ffentliche Bauten vorgesehenem Land zur Freihaltezone bzw. zur Zone f\u00fcr \u00f6ffentliche Bauten (E. 5c/cc). Hier verh\u00e4lt es sich nicht so, dass die Grundst\u00fccke, w\u00e4ren sie nicht der Freihaltezone zugewiesen worden, zwingend einer Bauzone h\u00e4tten zugewiesen werden m\u00fcssen (E. 5c/dd). Keine rechtsungleiche Behandlung dadurch, dass die Gemeinde von einem Nachbarn freih\u00e4ndig Grundst\u00fccke erworben hat (E. 5 c/ee). Ein Sonderopfer liegt nicht vor (E. 6)."}], "ScrapyJob": "446973/29/93", "Zeit UTC": "18.01.2021 21:19:46", "Checksum": "d775321c994fba7468e9d44533e53e16"}